Seit wann bist du in der SPD und weshalb bist du damals eingetreten?
Der politische Stillstand bei den im Deutschland der Nachkriegsjahre regierenden Konservativen Mitte der 60er Jahre und die Forderungen der nachwachsenden Generation nach Reformen in der Gesellschafts-, Bildungs-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik führten mich Anfang 1966 in die SPD.
Welcher ist dein persönlicher Lieblingsort/-platz im Kreis Viersen?
Den Platz auf meiner Terrasse in der Abendsonne mit Blick in meinen Garten und auf den Kirchturm von St. Cornelius brauche ich, um abzuspannen, die Gedanken schweifen zu lassen und zu ordnen.
Für welche Themenbereiche engagierst du dich besonders in der Kreistagsfraktion?
Mein Leben lang haben mich Themen wie Stadtentwicklung und Wohnen sowie Hilfe für sozial Benachteiligte begleitet. Dazu gehöre ich seit nun 19 Jahren dem Polizeibeirat des Kreises an, der Bindeglied zwischen Bevölkerung und Politik ist. In dieser Wahlperiode darf ich dort den Vorsitz führen.
Wofür müssen wir dringend gemeinsam kämpfen im Kreis Viersen?
Das bürgerschaftliche Engagement in unserem Kreis darf nicht weniger werden oder untergehen. Nur mit dem Zutun vieler werden wir die Demokratie mit so hehren Zielen wie Frieden, Freiheit und die Erhaltung der Schöpfung für uns und unsere Nachkommen wahren und vielleicht sogar global schaffen.
Was war dein schönstes politisches Ereignis in der Kreispolitik?
Die Wahl zum Kreisvorsitzen der SPD 1986 und in den Deutschen Bundestag 1992, trotz aller damit verbundener Verantwortung und Arbeitslast, die ich ohne Familie und viele Parteimitglieder alleine nicht hätte tragen können.
Was treibt dich an, jeden Tag dein Bestes für die Menschen im Kreis Viersen zu geben?
Ein unbändiger Wille zur Mitgestaltung der Lebensbedingungen für die Mitmenschen, trotz meines zunehmenden Alters. Und der Grundsatz „Gemeinsinn vor Eigensinn“. Oft eine schwierige Gratwanderung.
